Nachbarschaftsbeteiligung Beyerstraße 14

Am 07.10.2020 veröffentlicht.

Online-Beteiligung

In Corona-Zeiten ist eine öffentliche Veranstaltung zur Beteiligung der Nachbarschaft nur mit sehr großem Aufwand möglich. Die UWS hat daher die Nachbarschaft über eine online-Beteiligung miteinbezogen.

Bis 25.11.2020 lief unsere online-Beteiligung für das Neubauprojekt Beyerstraße 14. Auf diesem Weg möchten wir uns für die Teilnahme, sei es Lob oder Kritik bei Ihnen bedanken. Alle Kommentare und Beiträge können hier nachgelesen werden. Im weiteren Bebauungsplanverfahren ab Anfang 2021 besteht ebenfalls die Möglichkeit sich zu äußern sowie eigene Ideen und Anregungen in das Verfahren einzubringen.

Ihr UWS-Team.

Bemerkungen :

  • user
    Margot Eisele 20. November 2020 um 23:00
    Sehr geehrtes UWS Team,

    in verschiedenen Beiträgen wurde auf den Baukörper eingegangen. Der von Ihnen ausgewählte Entwurf zeichnet sich durch Massigkeit und eine umfangreiche Bebauung aus, Sie verweisen darauf, dass eine „angemessene bauliche Dichte zu schaffen sei“. Gehen aber nicht auf die z.B. von Frau Maeser erwähnten Defizite des Entwurfs ein, dass einer der temperaturerhöhenden Faktoren im Städtebau eben diese dichte Bebauung ist, weil Freiflächen verschwinden und somit Luftaustausch und Vegetation eingeschränkt werden. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Frage „Wohnungsmarkt“, ich vermisse Ihre Überlegungen hinsichtlich klimaverträglichem und innovativem Bauen.
    Ihr Hinweis auf das umliegende Grün der Ehinger Anlagen trifft es auch nicht. Die Ehinger Anlagen mussten entlang der Beyerstraße für den Straßenbahnbau viele Bäume abgeben (nicht dass Sie meinen, ich sei gegen die neue Straßenbahnlinie! Diese Entscheidung ist sicherlich richtig gewesen, aber sie hat eben auch viel Grün gekostet). Die nächste Verkleinerung der Ehinger Anlagen steht an, wenn die Adenauerbrücke verbreitert wird. Durch die Tiefgarage sei der Erhalt der derzeitig noch bestehenden Bäume nicht möglich. Der Rückbau von Grünflächen erfolgt manchmal deutlich spürbar, häufig aber auch unmerklich, hier ein Stück, da ein Stück… Ich fände es notwendig, dass solche Überlegungen in Neubauplanungen mit einbezogen werden. Auf die in den Beiträgen erwähnten anderen Entwürfe (z.B. Benz + Ziegler sowie Loweg aus Stuttgart gehen Sie in Ihren Antworten nicht ein. Sie schreiben, alle Beiträge der Architekten seien auf der HP einzusehen, die Diskussion transparent und gerne auch kontrovers. Es hilft ja aber alle Transparenz und Diskussion nichts, wenn anscheinend an Ihrer Grundsatzentscheidung „nicht gerüttelt“ werden kann und Einwände nicht nachvollziehbar abgewiesen werden ("Vor- und Nachteile seien abgewogen worden").
    Für alle Anwohner wäre wichtig, dass keine vermeidbaren Lärmquellen geschaffen werden und dass der Neubau niemandem zu dicht auf die Pelle rückt.

    Margot Eisele
    • user
      UWS 23. November 2020 um 08:48
      Guten Tag Frau Eisele,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Die einzeln von ihnen aufgeworfenen Themen wurden im Forum umfassend und kontrovers diskutiert. Im Rahmen der Vorbereitung, der Auslobung und der Entscheidungsfindung der Jury wurden diese Aspekte –und noch einige weitere- umfassend diskutiert. Wir haben uns aus den bereits mehrfach geschilderten Gründen für den Entwurf des Büros Stemshorn Kopp aus Ulm entschieden und werden diesen weiterführen.

      Sie werden kaum eine Wohnungsgesellschaft oder einen anderen Wohnbauträger finden, der eine Entscheidung für ein Projekt so transparent darstellt und die Diskussion darüber so intensiv führt. Nicht einmal ein Wettbewerbsverfahren mit mehreren Entwürfen ist bei solchen Projekten selbstverständlich. Dass dabei nicht alle Meinungen unter einen Hut zu bringen sind, liegt an den unterschiedlichen Interessen. Gerade im innerstädtischen Bereich gilt es, die Belange aller Beteiligten, der Nachbarn, des Städtebaus, des Stadtgrüns, aber auch des dringenden Wohnraumbedarfs für bezahlbares Wohnen abzuwägen.
      Ihr UWS Team
  • user
    U. Schelkle 19. November 2020 um 10:17
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    da ich keinen Computer bzw. Internetzugang habe, auf diesem Wege:

    die ganzen Jahre über war es in dieser Ecke eigentlich recht ruhig. Die alten Leute im Haus Drachenburg hat man kaum gehört noch gesehen. Auch die Nachbarn rund herum waren recht ruhig.

    Als direkte Nachbarin im Blick auf den Neubau bin ich mit dem U-förmigen Bau nicht ehr glücklich. Je nachdem, wieweit der U-Schenkel Richtung Nüblingweg reicht, wird sich die Gemeinschaftsterrasse mit Garten vermutlich auf Höhe meines Balkons im 3. Stock befinden. Wenn dieser gut besucht ist, ist es vorbei mit der Ruhe.

    Dazu kommt die mögliche Außenbestuhlung eines vorgesehenen Restaurants im Innenhof. Wie das hallt, weiß jeder, der schon einmal oberhalb eines solchen Restaurantbetriebes gewohnt hat (habe ich viele Jahre ertragen müssen). Die Lösung „Restaurant zur Beyerstraße mit dortiger Außenbestuhlung“ würde mir – und sicherlich vielen weiteren Bewohnern unseres Wohnblocks – besser gefallen. Da ist Ärger vorprogrammiert.

    Bzgl. Garagenstellplätzen möchte ich den Bedenken mehrerer Anwohner im Viertel zustimmen. Die alten bis sehr alten Bewohner des Drachenhauses hatten größtenteils keine Fahrzeuge – aus Altersgründen bzw. auch aus finanziellen Gründen. Die haben wohl kaum jemanden oberirdische Parkplätze weggenommen. Ob die vorgesehenen Parkplätze in der Tiefgarage reichen, wage ich zu bezweifeln, da heutzutage in jedem Haushalt ja leicht 1-2 Fahrzeuge oder mehr vorhanden sind. Und die Lage in diesem Viertel ist weiß Gott prekär. Besucher kommen am Besten mit dem öffentlichen Nahverkehr.

    All diese Einsprüche werden ja sowieso nichts nützen, da die Entscheidung ja schon gefallen ist für den Entwurf Stemshorn Architekten.

    Mit freundlichen Grüßen

    U. Schelkle
    • user
      UWS 19. November 2020 um 14:41
      Guten Tag Frau Schelkle,
      vielen Dank für ihren Beitrag.

      Die Gemeinschaftsterrassen sind üblicherweise nicht höher frequentiert als individuelle Loggien. Wir arbeiten zudem gerade noch an der akustischen Abgrenzung zu den Nachbarn, so dass ein normales Miteinander und eine gute Nachbarschaft möglich sein wird. Dass die Hausordnung auch auf der Terrasse gilt, ist selbstverständlich.

      Die Außenbestuhlung des Restaurantbereiches soll, abweichend vom Wettbewerbsentwurf, entlang der Beyerstraße und der Wörthstraße erfolgen. Wir sehen dies genauso wie sie, dass dies im Innenhof nicht gut funktionieren würde.

      Im Projekt wird pro Wohnung ein Stellplatz gebaut, so wie dies auch in der Landesbauordnung vorgesehen ist. Wir gehen davon aus, dass dort auch Mieterinnen und Mieter einziehen, die gar kein Auto haben (immerhin ist die Straßenbahnhaltestelle vor der Tür), so dass die Stellplätze ausreichend sind. Eine Quartiersgarage können wir aus Platz- und Kostengründen nicht erstellen.

      Ihr UWS-Team
  • user
    T. Heer 18. November 2020 um 15:38
    Sehr geehrte Damen und Herren der UWS,

    bezüglich Parken und Gastronomie wurde in den vorangegangen Beiträgen bereits viel und kontrovers diskutiert, weshalb ich mich hierzu kurz fassen möchte:
    grundsätzlich begrüße ich verbleibende oder neue Gastronomie im Viertel und hoffe, daß die Interessen beider Parteien, sowohl die der direkten Anwohner. als auch die der Gastronomen und Gäste gleichermaßen berücksichtigt werden.
    Bezüglich Parken wäre eine Quartiers-Tiefgarage mit auch für nicht Hausbewohner zu kaufenden Stellplätzen begrüßenswert.
    Vorherige Umfragen und verbindliche Kaufverpflichtungen vor Planung und Bau könnten vielleicht den Bedarf für den Bauträger plan- und kalkulierbarer machen. Aber vielleicht ist das auch nur Theorie?!

    Bitte berücksichtigen Sie während der Bauphase, daß die Stadt Ulm die Sanierung der Kanalanlagen am Unteren Kuhberg, im 1. Abschnitt in
    Haßler- und St.-Barbara-Straße angekündigt hat. Die Arbeiten sollten ursprünglich bereits im Frühjahr 2020 mit teilweisen Totalsperrungen
    einiger anliegenden Straßen starten.

    Als Anwohner der Wörthstrasse im Abschnitt 1 - 17 bin ich durch das Bauvorhaben über viele Monate in besonderem Maße von Baulärm, Baustellenverkehr und sicherlich auch noch zusätzlichem umgeleiteten Strassenverkehr aufgrund der Sanierungsarbeiten betroffen. Radfahrer sowie der morgend- und abendliche Berufsverkehr in diesem Abschnitt verschärfen diesen Zustand noch weiter.

    Damit die künftigen Monate lärm- und verkehrstechnisch einigermaßen erträglich für alle Beteiligten werden, ist eine gut abgestimmte und durchdachte
    Verkehrsführung, sinnvoll eingerichtete Verkehrsumleitung sowie Planung des Baustellenverkehrs zwischen Bauträger UWS und Stadt Ulm unbedingt erforderlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    T. Heer
    • user
      UWS 19. November 2020 um 14:57
      Guten Tag,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Die Themen Parken und Gastronomie sind umfassend und kontrovers diskutiert worden. So konnten unterschiedliche Standpunkte aufgezeigt und sachlich diskutiert werden. Auch sind nicht alle Nachbarn der gleichen Meinung, aber das ist bei einem innerstädtischen Projekt mit einer umliegenden vorhandenen Bebauung auch nicht zu erwarten. Die UWS baut ihre Neubauprojekte nur für den eigenen Mietwohnungsbestand und verkauft in ihren Projekten keine Wohnungen oder Stellplätze.
      Der Bauzeitenplan muss natürlich –da haben sie Recht- mit den umliegenden anstehenden Bauvorhaben abgestimmt werden. Wir rechnen mit einem Baubeginn frühestens gegen Ende 2021 und einer Bauzeit von ca. 20 bis 24 Monaten. Zuvor sind jedoch noch umfangreiche Genehmigungsverfahren (Bebauungsplan, Baugenehmigung) abzuschließen. Der Abbruch des bestehenden Hauses erfolgt davon unabhängig und dauert ca. 3 Monate. Vor Beginn der Hochbauarbeiten erfolgt eine umfassende Abstimmung mit den zuständigen Abteilungen der Stadt Ulm zur Baustellenlogistik und zur Koordination mit den anderen Baustellen. Auch wenn wir alles daran setzen, die Einschränkungen und Belastungen während der Bauzeit für die Nachbarn möglich gering zu halten, wird dies auch eine Baustelle sein, die nicht ohne Belastungen für die Nachbarschaft ist.
      Ihr UWS Team
  • user
    Uta Wittich (für das Frauenforum Ulm) 16. November 2020 um 13:44
    Sehr geehrter Herr Dr. Pinsler,

    wir bedanken uns für die Möglichkeit, als Arbeitskreis Drachenburg des Frauenforums, also als Nicht-Nachbarn an der Nachbarschaftsbeteiligung teilnehmen zu können. Wie Sie wissen, wünschen wir uns im Sinne der Tradition des Hauses und des Baugrunds, beides finanziert vom Überparteilichen Frauen-Arbeitskreis, eine besondere Berücksichtigung von Frauen. Unter den heutigen Bedingungen sind das Alleinerziehende und Rentnerinnen mit geringem Einkommen, denn beide Gruppen haben heute Schwierigkeiten, geeigneten Wohnraum zu finden. Dies bedeutet allerdings weder, dass eine betreute Wohngemeinschaft die passende Wohnform für sie ist noch dass ihre besondere Berücksichtigung zu einer monostrukturellen Belegung des Hauses führen würde. Denn sie stammen aus allen Teilen der Bevölkerung und gerieten aufgrund struktureller Gegebenheiten unserer Gesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten. Anders als beim aktuell noch stehenden Gebäude sehen wir heute keinen Bedarf mehr an einer ausschließlichen Belegung mit Frauen und wünschen uns auch Zwei-Eltern-Familien in dem Neubau, sodass es so viele Kinder gibt, dass sich Gleichaltrige zum gemeinsamen Spielen zusammenfinden können – und natürlich verschiedene andere Mieterinnen und Mieter.

    Aufgrund dieser Ziele interessieren wir uns v.a. für die Innengestaltung des Gebäudes:
     Uns ist daran gelegen, dass die Wohnungen so klein geplant werden, dass sie für unsere beiden Zielgruppen auch bezahlbar sind, auch für Sozialhilfe-Empfängerinnen und für Interessentinnen, deren Einkommen im unteren Bereich der Grenzen des Wohnberechtigungsscheins (WBS) liegt. Denn die Altersarmut von Frauen ist bekannt und fast die Hälfte der Alleinerziehenden bezieht ALG II.

     Wir begrüßen es, dass der Anteil der geförderten Wohnungen bei 40% liegen soll. Wir gehen allerdings davon aus, dass sich auch mit 50% eine gute Belegungs-Mischung erzielen lässt und plädieren deshalb für diesen Prozentsatz. Denn seit einigen Jahren liegt die Einkommens-Obergrenze für den WBS so hoch, dass auch Mietinteressierte mit mittlerem Einkommen berücksichtigt werden.

     Im Vergleich zum alten Gebäude sind viele Wohnungen verloren gegangen, durch die Unterbringung der Fahrräder und Müllbehälter im Erdgeschoss, die beiden Wohngemeinschaften (je 250 qm) und den Dachgarten. Unser Vorschlag dazu:
    Die WGs auf höchstens eine reduzieren, zumal auch in anderen Projekten derartige WGs geplant sind. Die ebenerdige Lösung für die Fahrräder und die Dachterrasse begrüßen wir.
    Die 3- und 4-Zimmer-Wohnungen, die es im Altbau nicht gab, sind natürlich auch erwünscht.

     Sollte eine der WG-Wohnungen realisiert werden, so sollte geprüft werden, ob die relativ große Gemeinschaftsfläche dazu führt, dass die Gesamtfläche evtl. nicht förderfähig ist. – Wir weisen zudem darauf hin, dass die Wohnqualität der Einzelapartments (Lage und Größe) recht unterschiedlich ist.

     Wir begrüßen Ihre Ankündigung, die beiden Treppenhäuser zu einem zusammen zu fassen und schlagen zugleich vor, es so hell zu gestalten, dass eine Aufenthaltsqualität entsteht, evtl. mit weitgehend durchgehender Glasfläche zum Innenhof hin.

     Wegen der sehr guten Anbindung des Gebäudes an den ÖPNV gehen wir davon aus, dass nicht für jede Wohnung ein PKW-Stellplatz benötigt wird. Deshalb begrüßen wir es, dass Sie den Nachbarinnen und Nachbarn in Aussicht stellen, freie PKW-Stellplätze zu vermieten. Dies wäre ein kleiner Schritt in Richtung zu einer Quartiergarage. Vielleicht ließe sich deshalb die PBG an den Baukosten der Tiefgarage beteiligen. Wegen der begrenzten Fläche des Grundstücks ist eine echte Quartiergarage wohl nicht möglich.

     Und noch zwei Details, die uns bei der Durchsicht der Pläne auffielen:
    Können im Dachgeschoss die Dachreiter im Osten vergrößert werden, damit es in diesen Wohnungen etwas heller wird?
    Zur Förderung der Privatsphäre in den mittleren DG-Wohnungen könnte es beitragen, wenn ein Abstand zwischen den Balkonen eingeplant wird.

    Freundliche Grüße
    Uta Wittich
    für den AK Drachenburg des Frauenforums Ulm
    • user
      UWS 17. November 2020 um 16:56
      Guten Tag Frau Wittich,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Wir werden versuchen, die von ihnen angesprochenen Punkte einzeln zu beantworten, soweit dies zum jetzigen Planungszeitpunkt schon möglich ist.
      Bei der Vermietung ist die Bildung einer gemischten Hausgemeinschaft stets ein wichtiges Ziel. Dazu gehören natürlich stets Familien mit Kindern, Singles, Paare, Seniorinnen und Senioren und natürlich auch Alleinerziehende oder Patchworkfamilien. Die UWS plant und baut ihre neuen Wohnungen immer so kompakt, wie dies möglich und sinnvoll ist. Neben den Wohnkosten spielen aber auch die Barrierefreiheit und letztlich auch die Wohnqualität eine wichtige Rolle. Hier sind Zielkonflikte vorprogrammiert, die wir projetkbezogen bestmöglich lösen. Dies ist Aufgabe der Planung der nächsten Wochen und Monate.
      Der Anteil der geförderten Wohnungen beträgt in unseren Neubauprojekten normalerweise ein Drittel. Damit erreichen wir in der Regel eine gute soziale Mischung der Hausgemeinschaften. Eine Erhöhung auf 40 % ist aus unserer Sicht vertretbar, darüber hinaus wollen wir jedoch keine höheren geförderten Anteile bauen. Auch wenn die Einkommensgrenzen, wie sie zu Recht anmerken, gestiegen sind, möchte nicht jeder, der unter diese Grenzen fällt, „aufs Amt gehen“ um einen WBS zu beantragen und seine Einkommensverhältnisse offen zu legen. Da die frei finanzierten Wohnungen auch zu einer Miete angeboten werden, die deutlich unter dem sonstigen Marktniveau für Neubauwohnungen liegt, erreichen wir auch hier eine Zielgruppe, die sonst keine innenstadtnahe Neubauwohnung anmieten könnte.
      Die Wohnfläche des alten Gebäudes betrugt 1.915 m², im Neubau sind derzeit 2.485 m² geplant. Es ist also nicht so, dass Wohnfläche verloren gehen wird. Die Integration von Wohngemeinschaften ist essentieller Bestandteil unserer Neubauvorhaben. Erfahrungsgemäß ist der Bedarf deutlich höher als das mögliche Angebot. Wir wollen daher an den zwei Wohngemeinschaften in diesem Projekt festhalten. Für die inhaltliche Ausgestaltung werden wir noch Gespräche mit allen Sozialpartnern führen, die eine solche Gemeinschaft betreiben wollen. Der AK Drachenburg ist herzlich eingeladen uns mit konkreten Ideen und potentiellen Projektpartnern zu unterstützen. Dass die Grundrisse der Gemeinschaftswohnungen noch weiterentwickelt werden, ist ebenfalls selbstverständlich.
      Die Grundrisse, die Erschließung und Flure werden derzeit - wie bei jedem Projekt üblich – überarbeitet. Dazu gehören natürlich auch Loggien, Treppenhäuser, Raumaufteilung, Belichtung und viele andere Themen. Insofern sind ihre diesbezüglichen Anregungen bereits aufgefallen und werden derzeit mit den Planern diskutiert.
      Das Thema Parken haben wir bereits an anderer Stelle ausführlich behandelt. Die Einbeziehung der PBG erscheint uns nicht notwendig.
      Ihr UWS Team
  • user
    Elisabeth Maeser 15. November 2020 um 10:21
    Guten Tag an die UWS,

    in vielen Anregungen wird auf die prekäre Parkplatzsituation hingewiesen. Sie schreiben stets, dass duch die TG ausreichend Platz für die Mieter vorhanden sein wird, auch weil es dann weniger Wohnungen sind als heute. Nur die derzeitigen Bewohnerinnern hatten so gut wie keine Fahrzeuge, das sie sich solche gar nicht leisten konnten. Sie wissen doch um die soziale Situation ihrer bisherigen Mieterinnen.
    Auch wenn manche Mieter im Neubau kein Fahrzeug haben werden, wird es weiterhin einen hohen Parkdruck im öffentlichen Raum auch duch ihre Mieter geben.

    Zur Anzahl der Autos in der Ulmer Altstadt auch auch ein Hinweis aus der SWP vom 12.11.20.
    Bürgermeister Tim von Winning zur Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge im Zusammenhang mit der Parksituation in der Innenstadt: "Die Zahl der Autos steigt also - und zwar überproportional stärker als die Zahl der Menschen die in der Innenstadt wohnen". Vor 10 Jahren waren 300 Fahrzeuge weniger in der Altstadt zugelassen.
    Nun dürfen sie aber nicht gleich sagen, die Beyerstraße ist nicht mehr Innenstadt, aber doch sehr nahe Innenstadtrandlage.

    Deshalb noch einmal eine eindringliche Anregung und Bitte an die UWS sowie an die Gemeinderäte der Stadt Ulm - die ja auch im Aufsichtsrat der UWS sind - sich hier nicht die letzte Chance auf eine QUARTIERSTIEFGARAGE entgehen zu lassen.

    Viel Bewohner hier im Quartier würden hiervon profitieren; ob Fußgänger, Auto- oder Radfahrer.

    Freundliche Grüße, Elisabeth Maeser
    • user
      UWS 17. November 2020 um 08:44
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Ihre Anmerkungen sind durchaus verständlich und nachvollziehbar. Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass auf dem Grundstück die Errichtung zusätzlicher Stellplätze nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Eine Rampe in ein zweites Untergeschoss, zusätzlicher Aushub und Verbau, ebenso wie die dann notwendigen Abdichtungen in einemzweiten Untergeschoss würden eine wirtschaftliche Erstellung unmöglich machen. Die monatlichen Mietkosten wären dann schlicht zu hoch. Wir haben auch bereits an anderen Orten in der Weststadt die Erfahrung gemacht, dass die Stellplätze auch leer stehen und nicht vermietet werden können, wenn der Weg zur Wohnung zu weit wird oder die Stellplatzkosten 50 € monatlich übersteigen.
      Ihr UWS-Team
  • user
    Brigitte Abele 5. November 2020 um 19:03
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ein Neubau an dieser Stelle swollte unbedingt die Landesgartenschau berücksichtigen. Warum kein "grünes"Haus z.B. mit Fassadenbegrünung ?
    Das grüne Haus des Büro Loweg würde doch eine tolle Möglichkeit bieten.
    Warum wird diese Chance vertan ?
    • user
      UWS 6. November 2020 um 10:38
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Die Möglichkeit des Fassadenbegrünung wird noch geprüft. Die Umsetzung ist unabhängig vom jeweiligen Entwurf.

      Ihr UWS Team
  • user
    Hans Brendle 4. November 2020 um 20:14
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Versuch der Raummaximierung führte beim bestehenden Entwurf wohl zum sogenannten „Hofhaus“. Die Geschichte dieser „Hinterhofkultur“ ist dadurch gekennzeichnet, dass dort die ärmeren Bürger gelebt haben. Diese Tradition setzt sich auch im Wohnkonzept der UWS fort. Neben Fahrräder und Müllbehälter sind dort die Clusterwohnungen untergebracht „in denen gemeinschaftliche frauenbezogene Wohnprojekte etabliert werden können“. Damit sind wohl die Mietergruppen gemeint die „Schwierigkeiten haben, sich am allgemeinen Wohnungsmarkt zu versorgen.“

    Mit dieser Bauform wird zudem ein umbauter Hof geschaffen, der zur Lärmverstärkung führt. Dies führt nicht nur zur Belastung der unmittelbaren Bewohner, sondern auch der umliegenden Nachbarn. Verstärkt wird diese Gefahr zudem noch durch die geplante Dachterrasse. Diese soll wohl zur Kompensation der fehlenden Balkone – wie sie im „Vorderhaus“ Standard sind - dienen. Individualbalkone werden in der Regel jeweils von Einzelpersonen genützt. Damit ist die Gefahr von Lärm gering. Finden sich jedoch größere Gruppen zusammen ist es oft unvermeidlich, dass stärkere Lärmimmissionen entstehen. Und da die Dachterrasse überdacht ist, wird eine Ganzjahres- und Wetter unabhängige Nutzung sehr wahrscheinlich.

    Warum braucht es eigentlich eine eigen große Dachterrasse im schallsensiblen Hinterhof, wenn vor dem Haus ein schöner großer Park zum Verweilen einlädt und zudem einen sehr gelungenen Spielplatz bietet?

    Greenwashing wie „Urban-Gardening“ und Dachbegrünung machen ein vermurkstes Gesamtkonzept nicht besser.

    MfG
    • user
      UWS 5. November 2020 um 10:11
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag. Die Beweggründe für die Entscheidung der Jury für den Entwurf haben wir ja bereits erläutert.
      Die Verantwortung, die wir als UWS für Ulmerinnen und Ulmer mit kleinerem Geldbeutel haben, nehmen wir wahr. Bezahlbares Wohnen für breite Schichten der Ulmer Bevölkerung ist wesentlicher Teil unseres Auftrages als UWS.
      Umbaute Höfe finden sie an vielen Stellen in der Stadt, insbesondere in innenstadtnahen Bereichen und auch in der Weststadt. Diese sind erfahrungsgemäß eher ein ruhiger Rückzugsort, aber sicher kein Lärmschwerpunkt. Urban gardening ist aus unserer Sicht kein „Greenwashing“, sondern ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas und –was noch wichtiger ist- ein Beitrag zur Stärkung des Zusammenhalts einer Hausgemeinschaft.
      Ihr UWS Team
  • user
    Marcus und Golda Beckmann 4. November 2020 um 11:46
    Sehr geehrte UWS, liebe Nachbarn,

    wir möchten uns auch gerne mit ein paar Gedanken beteiligen:

    1. Tiefgarage: Seit einigen Jahren leben wir nun mit dem Neubau im Nüblingweg und der Tiefgaragenzufahrt vor unserem viel genutzten Balkon. Dadurch wissen wir, was an Lärm und Verkehr entsteht. Nun planen Sie im prämierten Entwurf, die Tiefgarageneinfahrt direkt neben unserem Haus Beyerstraße 10. Da unsere Wohn- und Schlafräume alle hin zur Beyerstraße ausgerichtet sind, trifft uns der ein- und ausfahrende Verkehr nun auch noch auf dieser Hausseite schwer.
    Wir beobachten, dass durch die Einbahnstraßenregelung in der Stephan- und Beyerstraße eine Umfahrung durch die Fahrradstraße (Wörthstraße) und die Spielstraßen (Nübling-, Wolbach- und Reichartweg) nötig ist, wenn man zum Beispiel aus Richtung Zinglerstraße ankommt. Das wäre, wenn die Planung des Neubaus beibehalten wird wieder so und potenziert sich. Hier entstehen durch die Häufigkeit unnötige Gefahren für Fußgänger und Radfahrer in den verkehrsberuhigten Zonen.
    Auch die vielen Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen halten bei uns vor dem Haus um sie ein- / aussteigen zu lassen. Hier entstehen weitere gefährliche Situationen, da die Schüler/innen an der Tiefgarageneinfahrt vorbeilaufen müssen um zum Überweg in die Ehinger Anlagen zu gelangen.
    Hingegen wäre in der Wörthstraße genug Platz, ein breiter Gehweg und eine entschärfte Ausgangssituation, da die Straße bereits verkehrsberuhigt ist, durch die Fahrradstraßenregelung.
    Die Umfahrungen entfielen, da aus/in alle/n Richtungen ein-/ausgefahren werden könnte.

    2. Haus: Der Entwurf von Stemshorn Architekten aus Ulm ist sehr „globig“. Den Wunsch nach gründerzeitlicher Blockrandbebauung können wir nicht nachvollziehen. Niemand wünscht sich in so einem grünen Ambiente eine klare Raumkante herbei! Im Hinblick auf die Landesgartenschau zeigen die Pläne, die am Ehinger Tor ausgestellt sind, dass um das Ehinger Tor herum die „Grenze B10“ aufgelockert wird, um die Weststadt besser mit der Altstadt zu verbinden. Dafür setzen Sie hier nun wieder eine „Grenze“ von den Ehinger Anlagen zum Wohnquartiers. Wir hatten so gehofft, das die Gestaltung zur Landesgartenschau auch mehr Grün und Auflockerung in unser Viertel bringt. Hierzu ist der Entwurf des Architekturbüros LOWEG aus Stuttgart vorbildlich. Das Wohnen im Grünen steht im Vordergrund. Das Haus in bestehende Anlagen einzubetten und trotzdem oder gerade deswegen einen ganz eigenen Charakter zu schaffen ist hier grandios gelungen. Das markante Gebäude könnte ein schöner Abschluss der Glacieranlagen und ein offenes Tor zum Wohnviertel sein.

    3. Gastronomie: Wir freuen uns sehr, dass wieder Gastronomie vorgesehen ist. Es wäre schön, wenn sich auch hier der Entwurf des Büro LOWEG durchsetzen könnte. Die Terrasse weder auf dem Gehweg, noch im schattigen Innenhof unterzubringen, wäre gleich viel gemütlicher.

    Wir bitten Sie, Ihre Pläne nochmals gründlich zu überdenken und hoffen auf eine gute, grüne Nachbarschaft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marcus und Golda Beckmann
    • user
      UWS 4. November 2020 um 15:01
      Guten Tag,

      vielen Dank für ihren Beitrag.
      Die Anordnung der Tiefgarageneinfahrt war für die planenden Büros tatsächlich nicht einfach, da es für beide Einfahrtsmöglichkeiten gute Gründe gibt. Grundsätzlich wären beide Varianten möglich. In der Wörthstraße käme hinzu, da es sich dort um eine Fahrradstraße handelt, dass eine deutlich erhöhte Unfallgefahr bestünde und es zu möglichen Kollisionen zwischen PKW- und Radverkehr kommen könnte. Wir werden beide Einfahrtsvarianten im weiteren Planungsverlauf nochmal prüfen, kritisch hinterfragen und abwägen. Dazu werden wir uns auch mit den Verkehrsplanern der Stadt abstimmen, um alle möglichen Einflussfaktoren angemessen berücksichtigen zu können.
      Erfahrungsgemäß ist der Fahrverkehr in einer privaten Tiefgarageneinfahrt wesentlich geringer als bei einer öffentlichen Tiefgarage. Verglichen mit der Tiefgaragenzufahrt im Nüblingweg wird das Verkehrsaufkommen schon auf Grund der Größenverhältnisse der Garagen deutlich geringer sein.

      Zur städtebaulichen Einordnung des Entwurfs hatten wir bereits bei der Antwort vom Beitrag von Frau Eisele (s.u.) unsere Haltung und die Entscheidungsfindung der Jury dazu beschrieben.

      Auf eine gute Nachbarschaft hoffen wir natürlich auch…

      Ihr UWS Team
  • user
    Günter & Gudrun Eckhardt 4. November 2020 um 10:42
    Sehr geehrte UWS, liebe Nachbarn,

    ein paar Gedanken aus Sicht eines älteren Anwohner-Ehepaares in der Beyerstraße 10:

    Das geplante Wohnhaus vorzuziehen an die Beyerstraße hieße, den alten „Zopf“ der Nachkriegsjahre weiterflechten. Wir sind aber in einem Neuen Jahrtausend. So wie sich aller Baustil geändert hat, bekommt auch dieses Grundstück ein neues Gesicht. Leider wurde vergessen, nach den vorhandenen Nachbarn zu fragen. Der prämierte Entwurf kommt einem Kasernenbau gleich. Ihrem geplanten Wohnhaus fallen unsere grüne Aussicht und einige Sonnenstunden zum Opfer. Stattdessen sollen wir in Zukunft auf eine Wand blicken, die uns den Atem verschlägt. Das ist eine erhebliche Minderung unserer Lebensqualität.

    Wir als älteres Paar, das kaum noch vor die Tür kann, sind auf die Sonne und das Grün vor dem Fenster der eigenen vier Wände angewiesen. Deshalb sind wir begeistert von dem Entwurf des Architektenbüros LOWEG aus Stuttgart. Hier steht das Leben im Grünen und der Wohlfühlfaktor eines ganzen Viertels im Mittelpunkt. Das Haus hat einen Leuchtturmcharakter, der gern auch noch ein, zwei Stockwerke höher sein dürfte, um mehr Wohnraum zu schaffen. Seine Form bringt neuen Wind, nicht nur in die vorhandene Architektur des Quartiers sondern auch dem Klima in der Stadt (Lockere Bebauung / Luftaustausch / Begrünung). Der Bezug zur Landesgartenschau ist hier ebenfalls eindeutig herausgearbeitet. Viele Grünflächen und der Erhalt der Bestandsbäume bewirken, dass dieser Entwurf eine Brücke aus den Ehinger Anlagen zum Wohnviertel schlägt.

    Die Planung, wieder eine Gaststätte zu integrieren, freut uns sehr. Die Entfernung ist für unsere Mobilität an manchen Tagen noch machbar und ermöglicht uns Kontakt zu anderen Menschen. Auch mit Besuch, nutzen wir die Bewirtung in der Nachbarschaft gern. Hier ist im Entwurf des Büro LOWEG unserer Meinung nach auch die Position der Terrasse gut gelöst. Es entwickelte sich kein Schalltrichter, wie im aktuell gewählten Innenhof und man säße nicht ausgestellt auf der Straße, wie in den anderen Entwürfen.

    Wir bitten Sie, unsere Anregungen wohlwollend ins Kalkül zu nehmen und verbleiben – hoffnungsvoll – mit freundlichen Grüßen

    Günter und Gudrun Eckhardt
    • user
      UWS 4. November 2020 um 14:43
      Guten Tag,

      vielen Dank für ihren Beitrag. Wir haben uns zu den Gründen für die Entscheidung für den Entwurf des Büros Stemshorn Kopp bereits im Beitrag von Frau Eisele umfassend geäußert (s.u.). Es ist nachvollziehbar, dass sich ihre Situation grundlegend ändert. Wir sind jedoch der Meinung dass dies im innerstädtischen Bereich gar nicht anders möglich ist, um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Bezahlbares Wohnen in den Städten ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit und mit einer aufgelockerten Bebauung nicht zu erreichen.

      Wir freuen uns, dass sie die Gastronomie, wie wir auch, befürworten. (Denn auch hier gehen die Meinungen auseinander.)

      Ihr UWS Team
  • user
    Hans Brendle 4. November 2020 um 09:38
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit diesem Entwurf werden die Nachbarn mit einem mächtigen Bauklotz konfrontiert. Jeder mögliche Quadratmeter der Grundfläche ist gnadenlos verplant. Auf die Nähe der Nachbarn wird keine Rücksicht genommen. Das Baurecht wird maximal ausgenutzt.

    Wer sich die Mühe macht, die ausgeschiedenen Alternativpläne zu studieren, stößt dabei auch auf das Konzept des Architekturbüros Loweg aus Stuttgart. Whow! - So könnte es auch gehen: „Wohnen im Grünen!“
    - Ein räumlicher Bezug zum Park- das Mikroklima wird gefördert
    - Keine gefangener Hof als Lärmverstärker
    - Architektonisch hoch interessant- nicht die übliche „Lego-Kultur“
    - Abstand zu den Nachbarn, was Lichteinfall und Wohnqualität fördert

    Die Frage ist, muss die maximal mögliche Raummenge verbaut werden? Soll hier nicht auch gelten: Qualität vor Quantität? Bestünde hier nicht die Chance in Bezug auf die Landesgartenschau ein erstes Leuchtturmprojekt zu schaffen?
    Daher muss gelten: Die Pläne müssen nochmals im Grundsatz diskutiert werden. Es darf nicht allein darum gehen, ausschließlich die Wohnbaupolitik der Stadt mengenmäßig zu optimieren, auch bisherige Bewohner sind Menschen, die ein Anrecht auf Fürsorge der Stadt und somit der UWS haben!
    • user
      UWS 4. November 2020 um 14:41
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Kommentar. Zu den Gründen für die Entscheidung für diesen Entwurf haben wir bereits im Kommentar zu Frau Eisele ausführlich Position bezogen (s.u.). Darüber hinaus seien sie versichert, dass die Beteiligten alle Beiträge intensiv studiert und diskutiert haben, um diese mit alle Aspekten sowie ihren Vor- und Nachteilen zu bewerten.

      Ihr UWS Team
  • user
    Margot Eisele 3. November 2020 um 22:18
    Sehr geehrtes UWS Team,
    liebe Nachbarn,

    einige Gedanken zum vorgestellten Plan der Neubebauung Beyerstr. 14.
    • Das Gebäude ist zu massig. Es soll die Randbebauung der Beyerstraße aufgreifen – aber wer sagt, dass dies so sein soll? Andernorts bemüht man sich um Auflockerung… Die Heimstätte hat sich bei ihrem Neubau im Nüblingweg in dieser Frage große Mühe gegeben und nicht einfach nur einen Klotz hingebaut.
    • Städte werden immer wärmer. Helfen kann „mehr Grün“ und eine Bebauung, die Luft zirkulieren lässt und nicht alles zubaut. Ein wenig Urban Gardening hilft da nicht.
    • Ulm bereitet sich auf die Landesgartenschau vor mit vielen verschiedenen Ideen: Straßen sollen zurückgebaut werden mit dem Ziel, weniger Autos, mehr Fußgänger und Radfahrer; es soll mehr Grün in die Stadt; die Ehinger Anlagen sollen aufgewertet werden. Die UWS hätte die Chance, in dieser Richtung Vorreiter zu sein. Der Entwurf Loweg Architekten aus Stuttgart versucht einen offenen Übergang vom Park zum Neubau zu belassen. Dieser Entwurf wurde abgelehnt, weil zu wenig Wohnraum geschaffen werde.
    • Wohnraum zu schaffen ist eine wichtige Aufgabe von UWS / Stadt. Dem darf jedoch nicht alles untergeordnet werden. Es muss eine ausgewogene Lösung gefunden werden. Vielleicht ließe sich der Loweg Entwurf „nachbessern“? Auch beim aktuellen bevorzugten Entwurf wird ja „nachgebessert“ werden müssen.
    • Die Nachbarschaft soll beteiligt werden – nur, was bedeutet das`? Mitsprache muss wichtige Fragen diskutieren, bevor eine Jury sich auf einen Entwurf festlegt. Andernfalls handelt es sich nur um kosmetische Änderungen.
    Ich bin gespannt auf die Gedanken der Nachbarschaft und die Rückmeldung von Seiten der UWS.
    Margot Eisele
    • user
      UWS 4. November 2020 um 12:03
      Hallo,

      vielen Dank für ihre Rückmeldung.

      Wir haben alle Entwürfe, die auch auf der HP veröffentlicht sind, im Rahmen der Jurysitzung intensiv diskutiert. In der Jury waren neben Vertretern der UWS, Stadtplaner und Architekten sowie Vertreter des Gemeinderates beteiligt. Bei der Auswahl des Entwurfs spielten wohnungswirtschaftliche und städtebauliche Kriterien sowie die Bautypologie eine Rolle. Dazu gehören z.B. Grundrisse, Förderfähigkeit, Erschließung, Einordnung in das Umfeld, Dachform (Satteldach oder/und Flachdach), Gebäudehöhe, Gebäudeabstände, Fassade.

      Auch beim Projekt Beyerstraße 14 gilt der Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“, der bereits im Baugesetzbuch festgeschrieben ist, um mit der knappen Ressource Bauland sorgsam umzugehen. Es ist daher Planungsaufgabe, die zur Verfügung stehenden Grundstücke mit angemessener Dichte zu bebauen. Übrigens ist das jetzige Haus mindestens ein Geschoss höher als die geplanten Gebäude. Von den Architekten wurden auch Beiträge mit höherer baulicher Dichte eingereicht, die aus Sicht der Jury eben nicht mehr angemessen ist.

      Wenn wir auch Zukunft bezahlbares Wohnen in innerstädtischen Bereichen realisieren wollen, wie es Aufgabe der UWS ist, werden wir mit angemessenen Dichten bauen müssen. Nur so können wir Mietergruppen erreichen, die sich gerade kein Auto leisten können und auf den ÖPNV angewiesen sind. Auch werden 40 % der Wohnungen gefördert sein und so Beziehern kleinerer Einkommen zur Verfügung stehen. Die hier geplante Baudichte und Gebäudeabstände finden sie im unmittelbaren Umfeld in der Weststadt an vielen Stellen wieder.

      Wir müssen uns auch mit unserer Nachbarschaftsbeteiligung nicht verstecken. Ein Verfahren mit 7 beteiligten Büros ist bei Projekten dieser Größe nicht immer üblich. Alle Verfahrensbeiträge der Architekten werden offen auf der Homepage gezeigt, die Diskussion darüber ist transparent und gerne auch kontrovers. Sie ist für die UWS auch sehr wichtig, um die Anregungen mit in die weitere Projektentwicklung einfließen zu lassen, ohne dabei die grundlegenden Projektziele aus den Augen zu verlieren.

      Unterschiedliche Meinungen sind je nach Sichtweise sicher berechtigt und nachvollziehbar, dies zeigt auch die Diskussion um das Für und Wider einer Gastronomie. Darüber hinaus gibt es im anstehenden formalen Bebauungsplanverfahren noch viele weitere Möglichkeiten sich einzubringen und zu beteiligen.

      Ihr UWS Team
  • user
    Monika Burkart und Peter Gramming 28. October 2020 um 19:26
    Sehr geehrtes UWS- Team,

    erst mal vielen Dank an die UWS, dass es zu diesem Bauvorhaben
    eine Nachbarschaftsbeteiligung gibt.

    Dass in dieses Gebäude wieder eine Gastronomie mit Außenbereich einziehen soll, finden wir sehr schön.
    Allerdings kann der Außenbereich sicher nicht auf dem Gehweg (Enge) oder im Innenhof (Geräuschpegel) betrieben werden.
    Durch eine Veränderung des Baukörpers bzw. ein Zurücksetzen des EG`s,
    an der Ecke Beyer-/ Wörthstrasse könnte dafür Platz geschaffen werden.
    Dadurch würde dann auch die sehr konventionelle, einförmige Fassade noch eine Belebung erfahren.

    Wir sind gespannt
    und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

    Monika Burkart und Peter Gramming
    • user
      UWS 29. October 2020 um 08:45
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag.
      Wie der Außenbereich der Gastronomie letztlich ausgestaltet wird, ist Bestandteil der weiteren Planung. Dieser wird aus nachbarschaftlichen Gründen eher nicht im Innenhof angeordnet. Dass jedoch ein Außenbereich für einen wirtschaftlichen Restaurantbetrieb notwendig ist, ist -nicht nur in Pandemiezeiten- unabdingbar. Wir werden dabei alle Belange gemeinsam mit den Beteiligten abstimmen, um zu einer guten Lösung zu kommen.
      Ihr UWS Team
  • user
    Elisabeth Maeser 25. October 2020 um 17:14
    Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren der UWS,

    wir wohnen im Gebäudekomplex Nüblingweg 2-8 und freuen uns auf die Weiterentwicklung des Quartiers. Wir kennen die Örtlichkeit und möchten dazu beitragen, dass der Neubau ein Erfolg wird.

    Es ist eine gute Idee mit Hilfe eines Architekturwettbewerbs die beste Lösung zu suchen. Der Entwurf der Büros Stemshorn Architekten aus Ulm, der den ersten Platz gemacht hat, hat sicher viele Vorteile, zeigt u. E. aber auch deutliche Defizite. Der größte Vorteil liegt wohl in der umfangreichsten Bebauung; die bebaute Fläche ist die Größte von allen Entwürfen, so dass ein Maximum an Wohnraum entstehen kann. Der große Anteil an überbauter Fläche führt jedoch zu erheblichen Nachteilen. Die Themen wie Grün in der Stadt oder Stadtklima kommen zu kurz - etwas Urban Gardening auf einer Dachterrasse kann dies nicht ausgleichen. Ein wesentlicher temperaturerhöhender Faktor in der Stadt ist schließlich die dichte Bebauung, eine Abmilderung durch Freiflächen - auch zum Luftaustausch - und Vegetation ist dringend vonnöten. In Zeiten, in denen das Stadtklima einer erhöhten Bedeutung zukommt, ein wesentlicher Negativpunkt. Hier ist der Entwurf des Büros Benz und Ziegler aus München deutlich innovativer und zukunftsweisender, da auch (Stadt-)Klimaaspekte einfließen.

    Weitere Punkte, die wir aus unserer Sicht, aber auch aus der, der zukünftigen Bewohner des Neubaus, einbringen möchten, sind die Parkplatzsituation, die Gastronomie und die Gemeinschaftsterrasse. Wir hoffen, dass Sie als Bauträger Korrekturen vornehmen werden.

    1. Parkraum und Tiefgarage
    Es ist verständlich, dass der Bauträger UWS die Baukosten möglichst niedrig halten möchte, schließlich soll der Wohnraum bezahlbar sein. Da jedoch auch die Stadt Ulm an der UWS beteiligt ist, stellt sich schon die Frage, ob hier an diesem Standort nicht eine Quartiertiefgarage zusammen mit der Stadt errichtet werden kann. Es ist Fakt und bekannt, dass im gesamten weiträumigen Gebiet Parkraum mehr als knapp ist, da viele Häuser hier in den früheren Jahren ohne jegliche Parkraum für die Bewohner errichtet wurden. Die Bewohnerinnen des bisherigen Gebäudes Beyerstraße 14 haben zu diesem Parkdruck wohl kaum beigetragen, da sich die bisherigen Bewohnerinnen wohl kein - oder nur in wenigen Fällen - ein Kfz leisten konnten. Nun werden auch 3- und 4-Zimmer-Wohnungen im Neubau geplant. Auch wenn der Standort zentrumsnah liegt und gut an den ÖPNV angeschlossen ist, ist solchen Wohnungen mehr als ein Kfz zuzuordnen. Selbst wenn anderseits zu manchen Wohnungen kein Kfz "gehören" wird, wird es dennoch im Ergebnis so sein, dass der Durchschnittswert über 1 Kfz pro Wohnung liegen wird (wie in unserer Wohnanlage eben auch!). Der öffentliche Parkraum wird dann diesen Mehrbedarf abdecken (müssen), der Parkdruck wird sich weiter erhöhen. Da gleichzeitig die Stadt - wie seit langem angekündigt - die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Parken konsequent durchsetzen wird (hier steht die Stadt ja auch unter "Beobachtung" des Regierungspräsidiums), werden die Konflikte in diesem Bereich zunehmen. Ein Quartiersgarage wäre hier nicht nur ein Lichtblick, sondern müsste sich eigentlich für alle Verantwortlichen als eine elegante Lösung anbieten.

    Wir möchten sie deshalb nachdrücklich bitten, Kontakt mit den entsprechenden Stellen der Stadt Ulm aufzunehmen, um hier zusammen eine Quartiertiefgarage einzuplanen und zu erstellen.
    Gutes Beispiel: Quartiersgarage im Irrgängle.

    2. Gastronomie
    Ein gastronomisches Angebot hier im Quartier ist derzeit attraktiv und wird sicherlich auch zukünftig gerne angenommen. Nur sollten sowohl Lärm- als auch Geruchsimmissionen für die Bewohner des neuen Gebäudes wie auch für die Nachbarschaft im Vorfeld wohl bedacht sein. Küchen- und Ofenabluft müssen nach dem Stand der Technik (in den freien Luftstrom) abgeführt werden, Feststoffbrennstoffe sind auszuschließen.
    Eine Bewirtschaftung im Freien in dem sehr kleinen Innenhof wird die unmittelbar darüber liegenden Wohnungen des Neubaus wie auch die Nachbarschaft auf Dauer nicht erfreuen. Hier sind Konflikte vorprogrammiert.
    Nun planen die Architekten vielleicht sinnvollerweise die Gastronomie hin zu der Kleinen Ehinger Anlage zu gestalten. Das ist gut und richtig, da auch ein attraktiverer Ausblick gegeben ist. Nur die Außenbestuhlung im Sommer auf den Gehweg zu verlegen, ist fragwürdig. Eine Vor-Ort-Besichtigung lässt den Konflikt deutlich erkennen. Ja, der Gehweg ist breit, er wird aber auch als ausgewiesene Parkfläche genutzt (was hier wirklich erforderlich ist) und er ist für Schüler aus den umliegende Schulen sowie auch für die Nutzer der Straßenbahnhaltestelle unbedingt notwendig. Durch die starke Frequentierung des Gehwegs muss er unbedingt mit der jetzigen Breite weiter frei gehalten werden. Zudem sollte die Planung auch von realistischen Daten ausgehen. Aus einem Tisch, der eigentlich für vier Gäste vorgesehen ist, wird in der Praxis schnell auch ein Tisch für fünf Personen. Entsprechend wird der Gehweg tatsächlich weiter eingeschränkt. Es muss aber ausreichender Platz auch für Kinderwagen und Rollstühle bleiben. Und schließlich müssen auch Kinder als Anfänger auf dem Fahrrad bedacht werden. Schnell führt ein Schlenker mit dem Fahrrad im Engpass zwischen Bestuhlung und parkendem Fahrzeug zu einen Unfall.
    Unabhängig davon sollten bei Neuplanungen von Gebäuden die private Geschäftsinteressen nicht gleich die Nutzung des öffentlichen Raums einbeziehen - anders als evtl. im Bestand.

    3. Dachterrasse Gemeinschaftsräume
    Als direkte Nachbarn sehen wir eine Gemeinschaftsterrasse in solch geringer Entfernung - das Haus hält ja nur die gerade notwendigen minimalen baurechtlichen Abstände ein und lässt keinen weiteren Puffer gegenüber der Nachbarschaft - schon mit Sorge. Feiern etc. haben hier weder Sperrstunde noch können sie kontrolliert werden. Feiern auf den eigenen Balkonen und Terrassen der Bewohner werden vermutlich nicht mit so viel Personen im privaten Bereich gestaltet wie auf einer Gemeinschaftsfläche. Wie soll der Lärmschutz zur Nachbarschaft gewährleistet werden? Die Nachtruhe beginnt um 22:00 Uhr, nicht unbedingt die Zeit, zu der eine gemütliche Feier endet. Wer ist bei solchen Feiern der Verantwortliche? Evtl. auch die UWS, da sie den Raum zur Verfügung stellt? Der Punkt dürfte auch die Bewohner des Neubaus betreffen - zumindest diejenigen, deren Wohnung unmittelbar an die Gemeinschaftsterrasse angrenzt. werden noch stärker betroffen sein.
    • user
      UWS 26. October 2020 um 11:48
      Hallo,
      vielen Dank für ihre Anmerkungen.

      Bei der Neubebauung spielt der Aspekt der baulichen Dichte natürlich eine große Rolle. Es ist Ziel, eine dem Stadtraum und der Umgebung angemessene bauliche Dichte zu schaffen. Denn nur so kann bezahlbarer Wohnraum in innerstädtischen Lagen neu gebaut und dauerhaft gesichert werden. Wenn sie sich alle eingereichten Entwürfe anschauen, werden sie feststellen, dass es sowohl „lockere“ als auch „dichtere“ Entwürfe gab.

      Die UWS wird für dieses Bauvorhaben einen Stellplatz pro Wohnung bauen. Da zuvor kein einziger Stellplatz für 51 Wohnungen vorhanden war, ist eine Verschärfung der Situation nicht zu erwarten. Erfahrungsgemäß ist ein Stellplatz auch ausreichend, da neben Haushalten mit mehreren Autos auch Haushalte ohne PKW in den Neubau einziehen werden. Die ÖPNV-Anbindung ist sehr gut, so dass auch diese Haushalte angesprochen werden können. Die Erstellung eines zweiten Tiefgaragengeschosses ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll. Die Kosten für Gründung und Verbau, ebenso wie der Raumbedarf einer Rampe auf einem beengten Grundstück lassen dies nicht zu.

      Die Gastronomie wird aus dem Quartier überwiegend begrüßt. Es ist aber auch wichtig, dass die Gastronomie die Möglichkeit erhält, diese auch wirtschaftlich zu betreiben. Dazu gehört auch ein Außenbereich. Die Planung der Außenbestuhlung erfolgt in enger Abstimmung mit der Verkehrsplanung und den zugehörigen Stellen bei der Stadt Ulm. Dabei werden alle Aspekte der Verkehrssicherheit, notwendiger Gehwegbreiten oder Parkflächen erörtert werden. Wir nehmen hier ihre Anregungen gerne in die Diskussion mit auf.

      Gemeinschaftliche Dachterrassen sollen ein Treffpunkt für die Bewohner des Gebäudes werden. Dass eine Lärmbelästigung über das zulässige Maß hinaus erfolgt, ist erfahrungsgemäß nicht zu befürchten. Dies lässt auch die Hausordnung der UWS nicht zu. https://www.uws-ulm.de/mieterservice

      Ihr UWS Team
    • user
      Elisabeth Maeser 11. November 2020 um 16:01
      Ergänzung:
      Wie ich erst jetzt sehe ist mir ein kleiner Fehler im 2. Absatz unterlaufen. Bei dem durchaus pfiffigeren und auch stadtklimatisch deutlich besseren Entwurf handelt es sich um den des Büros Loweg aus Stuttgart. Ich bin da mit der Angabe Benz und Ziegeler leider verrutscht.

      Es wäre schön wenn sich das Gremium diesen Entwurf noch mal näher ansehen würde.
  • user
    E.Sporer und J.C. Ernst 21. October 2020 um 15:26
    Liebe PlanerInnen der UWS,
    da in unserem Quartier 2 Lokale geschlossen haben ( "San Marco", wurde nicht ersetzt und die Pizzeria am Römerplatz hat ebenfalls seit 10.8. geschlossen und eine Wiedereröffnung ist bis jetzt nicht in Sicht )
    umso mehr freuen wir uns über eine neue Lokalität mit Außenbewirtschaftung, die man als Anwohner fußläufig erreichen kann und damit die Kommunikation im Quartier belebt. Ebenso würde es uns sehr freuen, wenn eine Begrünung des Gebäudes und der unmittelbaren Umgebung eingeplant würde.
    Außerdem finden wir den Gedanken an urban gardening prima und zeitgemäß.
    Die Erhaltung großer Bäume ist äußerst wünschenswert, da durch den Straßenbahnbau viele Bäume gefällt wurden.
    Wir freuen uns auf die Umsetzung aller Anliegen der "Quartierler".

    Mit freundlichen Grüßen

    Elisabeth Sporer und Jürgen C. Ernst
    • user
      UWS 26. October 2020 um 11:17
      Hallo
      vielen Dank für ihre Rückmeldung. Wie bereits geschrieben, ist eine Gastronomie an diesem Ort geplant. wir erhoffen uns ebenfalls eine belebende Wirkung für das Quartier. Die Bäume können wegen dem Neubau der Tiefgarage leider nicht erhalten werden.
      Ihr UWS Team
  • user
    Joachim Adam 21. October 2020 um 12:11
    Liebe UWSler, liebe Nachbarn,
    ich freue mich, dass es in Ulm gute Wohngenossenschaften gibt, denen 'sozialer Wohnungsbau' kein Fremdwort ist. Auch das BürgerInnen dazu befragt werden, finde ich sehr gut. Die UWS nimmt hier ein mutiges Projekt in Angriff.
    Meine Anregungen dazu:
    - Die Pläne sollten detaillierter vorgestellt werden. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sind z.B. 3D-Simulationen leicht zu machen.
    - Die Pizzeria war ein beliebter Ort in diesem Quartier und sollte unbedingt erhalten bleiben. Wenn sich wieder ein Außenbereich=Garten verwirklichen ließe (z.B wie im Entwurf Eberle/Augsburg), würde dies den etwas strengen Außenkörper des Gebäudes auflockern und mehr Aufenthaltsqualität bieten.
    - Wenigstens einer der alten Bäume auf dem Grundstück sollte erhalten bleiben. Das erhält das Mikroklima, dämpft den Lärm und ist einfach schön. Jede Art von Begrünung bzw. ökologischer Gestaltung ist zu begrüßen.
    - Die alte 'Drachenburg' hat schöne, loggiaähnliche Balkone. Diese haben auf vielerlei Art eine hohe Nutzungsqualität und sollten so ähnlich gerade auf den südöstliche Seiten wieder eingeplant werden. Ob die Balkon in dem neuen Innenhof so sein werden, lässt sich kaum abschätzen.
    - Die Gebäude sollten statisch so gebaut werden, dass die Wohnungen flexibel/ zukunftskompatibel gestaltet werden können; Barrierefreiheit sollte selbstverständlich sein.
    - Für die Fassade sollten helle, freundliche Farben gewählt werden
    - Und zu leidigen Parksituation: für die, die ein Auto unbedingt brauchen, ist es wirklich schwer im Quartier. Und: Wie wäre es, wenn sich mehr Nachbarn zu KFZ-Gemeinschaften zusammenschließen würden? (Das habe ich früher auch gemacht - heute brauche ich nur noch mein Fahrrad und die Straßenbahn vor der Haustür.)
    - Zur Tiefgarage: Für mind. 1/2 der Stellplätze sollten Ladestationen für E-Autos eingeplant werden.
    last not least: Bei der Belegung der Wohnungen sollte auf eine behutsame Durchmischung der MieterInnen wert gelegt werden. Platz auch für Familien, keine 'Ghetto'-Bildung.

    mit nachbarschaftlichen Grüßen
    J.Adam
    • user
      UWS 21. October 2020 um 15:40
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag und die darin enthaltenen Anregungen. Dazu noch einige Anmerkungen:
      Auf der Projektseite finden sie jetzt auch ein Modellfoto (https://www.uws-ulm.de/fileadmin/user_upload/Medien/Projekte_Dokumente/Beyerstrasse14/Beyerstr-Modell-3D-freigestellt.jpg) so dass das geplante Projekt noch anschaulicher wird.
      Die vorhandenen Bäume auf dem Grundstück können leider nicht erhalten werden, da dieses vollständig mit einer Tiefgarage unterbaut wird (s.a. Punkt Parken). Das Gebäude wird vollständig barrierefrei gem. DIN sein und somit auch in dieser Hinsicht zukunftsfähig. Wir sehen dies auch so, dass Straßenbahn und Fahrrad(-straße) für den Neubau eine hervorragende ÖPNV-Anbindung schaffen, so dass der eine oder andere neue Bewohner wohl auch dauerhaft auf das eigene Auto verzichten kann.
      Wir bauen bereits jetzt in alle unsere Neubauten einen Anteil Ladestationen in den Tiefgaragen ein. Dies wird auch bei diesem Projekt der Fall sein. Wie hoch der Anteil sein kann, hängt auch von den technischen Möglichkeiten der Stromversorgung ab und wird im Planungsprozess geklärt.
      Eine Durchmischung der neuen Wohnungen ist uns wichtig; so wird es Wohnungen unterschiedlicher Größe und ca. 40 % geförderte Wohnungen geben. So kann auch gewährleistet werden, dass verschiedene Einkommensgruppen eine Wohnung beziehen können. Auch werden die Wohngemeinschaften dazu einen Beitrag leisten.
      Ihr UWS Team
  • user
    Axel Stegmaier 16. October 2020 um 23:21
    Ich finde das Vorhaben gut. Die Nachbarschaft wird von der modernen Architektur profitieren.

    Noch schöner als Stein ist was Grünes! Ist eine Begrünung von Dächern oder Fassade vorgesehen? Falls nicht wäre ja noch Zeit darüber nachzudenken.

    Parken ist tatsächlich ein großes Thema - wer abends immer länger nach einem legalen Parkplatz sucht, weiß was gemeint ist. Heutzutage reicht ein TG-Parkplatz pro Wohnung leider nicht aus.

    Gastronomie gerne; das ist eine Bereicherung.

    Grüße aus der Nachbarschaft
    • user
      UWS 20. October 2020 um 14:58
      Hallo,
      vielen Dank für die Rückmeldung. Die Flachdächer sollen begrünt werden, auf dem Satteldach der Beyerstraße ist dies nicht möglich. Auf dem Hofgebäude können wir uns auch eine für die Hausbewohner zugängliche Dachfläche vorstellen, die auch für Hochbeete -urban gardening- genutzt werden kann. Eine teilweise Fassadenbegrünung wird noch geprüft. Durch die Ehinger Anlagen ist in unmittelbarer Nähe auch viel Grün vorhanden.
      Mehr als einen Stellplatz pro Wohnung zu bauen, ist in innerstädtischen Wohnlagen wirtschaftlich nicht möglich.
      Ihr UWS Team
  • user
    Markus Eich 15. October 2020 um 12:02
    Gerne wieder Gastronomie, ein Cafe oder Restaurant. Die Ecke ist recht langweilig als reine Schlafstätte und es fehlt an Angeboten mal kurz was zu Essen zu bekommen oder mit Gästen mal ein Bier trinken zu gehen. Die Agira Pizzeria war schon eine Bereicherung für die Ecke.
  • user
    Kveder Roman 14. October 2020 um 15:13
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Wir wohnen direkt gegenüber in der Wörthstr 1 und sind sehr froh das es die Pizzeria hier gibt, insbesondere gefällt uns die Terrasse, klein aber fein.
    Können Sie das bei ihrem Entwurf wieder in der Art realliesieren?
    Bitte.
    Mit freundlichen Grüßen

    Kveder Roman
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:54
      Hallo,
      ja, wir planen einen Gastronomie mit einem Außenbereich an der Ecke Beyerstraße / Wörthstraße. Ob es wieder eine Pizzeria wird, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
      Ihr UWS Team
  • user
    Martina Gröber 14. October 2020 um 11:42
    Wird es bei diesem Neubau eine Tiefgarage geben?
    Werden es Mietwohnungen und wenn ja, wieviel Qm haben die Wohnungen?
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:24
      Hallo,
      ja, es wird eine Tiefgarage geben.
      Alle Wohnungen werden Mietwohnungen, .z.T. gefördert. Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Anzahl der Zimmer. Es sind 2-, 3- und 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen ca. 48 und ca. 95 qm geplant. Dabei legt die UWS Wert auf kompakte Grundrisse, so dass die Wohnung bezahlbar bleibt.
      Ihr UWS Team
  • user
    Maria Kvesic 14. October 2020 um 11:26
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte bedenken Sie, dass wir Anwohner jetzt schone kaum Parkmöglichkeiten haben. Fast jedes Paar / Familie haben 2 Fahrzeuge. Durch die ganzen viele Neubeuten und der Line2 ist es fast unmöglich einen Parkplatz zu finden. Wenn weitere Wohnungen kommen, wird dies dramatisch. Daher wäre es Sinnvolle von vornerein mehr Parkplätze anzubieten. Wir Nachbarn würde sicher auch welche anmieten.

    Gruß
    Maria Kvesic
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:28
      Hallo,
      in der geplanten Tiefgarage wird für jede Wohnung ein Stellplatz zur Verfügung stehen. Derzeit gibt es auf dem Grundstück keinen einzigen Stellplatz. Die Parksituation wird daher durch das neue Projekt daher nicht zusätzlich angespannt.
      Wenn später aus der Vermietung Stellplätze nicht vermietet werden, werden diese selbstverständlich auch der Nachbarschaft zur Anmietung angeboten.
      Ihr UWS Team
      • user
        Andrea 17. October 2020 um 16:14
        Tolle Aktion mit der Nachbarschafts-Beteiligung... Der QR-Code verreist allerdings auf eine Seite, die nicht existiert.

        Dass eine Gastronomie wieder geplant ist, finde ich sehr gut. In dieser Gegend ist das sehr nötig, eine vernünftige Location zum einkehren würde hier sehr fehlen. Mit der Nähe zur Linie 2 lohnt sich das sicherlich!

        Ein Stellplatz pro Wohnung erscheint mir dennoch zu weinig. Es wären zwar mehr Parkplätze wie jetzt, aber heutzutage hat so ziemlich jeder ein Auto. Familien oder Paare bringen pro Haushalt mehr wie ein Auto mit, was die Parksituation nicht wirklich entspannen würde! Als Beispiel erwähne ich hier den Neubau der Ulmer Heimstätte nebenan - die Tiefgarage dort hat die Parksituation nicht verbessert!

        Nach Möglichkeit bitte mehr Stellplätze vorsehen - wenn überschüssige Stellplätze an Anwohner vermietet werden, findet sich zu 100% ein freudiger Mieter dafür.
        • user
          UWS 20. October 2020 um 15:04
          Hallo,
          vielen Dank für den Hinweis mit dem QR-Code. Der Link ist mittlerweile korrigiert.
          Mehr als ein Stellplatz pro Wohnung ist in innerstädtischen Lagen wirtschaftlich nicht darstellbar. Die notwendige Baugrube würde viel zu teuer. Der Verweis auf den benachbarten Neubau der ulmer heimstätte greift zu kurz. Auf diesem Grundstück gab es vorher nur eine Sporthalle und eine KiTa, jedoch keine Wohnung. Auf dem Grundstück Beyerstraße 14 gab es bislang 51 (Kleinst-)Wohnungen und keinen einzigen Stellplatz. Insofern ist die geplante Tiefgarage aus unserer Sicht schon ein Mehrwert fürs Quartier.
          Ihr UWS-Team
  • user
    Krywalski 13. October 2020 um 11:45
    Liebes Team der UWS,

    ganz prima, dass neuer moderner sozialer Wohnraum entsteht - die Stadt Ulm ist hier ein Vorbild für andere Bauträger.
    Sehr wichtig wäre, dass die UWS in Sachen Parkraum mit gutem Beispiel vorangeht. Durch die anhaltende Wohnraumverdichtung in unserer Wohngegend zwischen Bayerstrasse und Postviertel besteht eine große Parkplatznot für Anwohner, die durch Besucher der Pizzeria noch verschärft wird (zahlreiche Strafzettel sind die Folge). Essentiell ist daher; dass bei dem Neubau 2 Parkplätze in der Tiefgarage pro Wohnung geplant werden, zudem Bedarf es eigener Tiefgaragenstellplätze für die Pizzeria. Weiterhin wäre äußerst wünschenswert darüberhinaus weitere Parkplätze in der Tiefgarage einzuplanen und an Nachbarn aus den angrenzenden älteren Häusern ohne Tiefgarage zu vermieten - das wäre ein innovatives zeitgemäßes Konzepz der UWS!
    Für die Zeit der Bauphase sind dringen Anwohnerparkausweise für die Gegend Wörtstrasse, Stephanstrasse nötig.

    Besten Dank für die Berücksichtigung des großen Parkraumproblems.

    Grüße aus der Nachbarschaft
    • user
      UWS 13. October 2020 um 13:55
      Hallo,

      vielen Dank für ihre Rückmeldung. Für bezahlbares Wohnen gerade in innerstädtischen Quartieren zu sorgen, ist unsere Aufgabe und Verpflichtung. Dazu gehört aber auch, die Baukosten im Blick zu behalten. Ohne kostensparendes Bauen ist bezahlbares Wohnen nicht möglich. Zu den wesentlichen Kostentreibern bei Neubauten gehören gerade die Tiefgaragen und der damit verbunden Aushub und die Sicherung der Baugrube.

      Dass das Parken im Quartier ein ständiges Thema ist, wissen wir auch aus anderen Projekten in der Weststadt. Die Landesbauordnung sieht bei Neubauten für das Parken einen Stellplatz pro Wohnung vor, mit der Möglichkeit diesen Schlüssel noch zu reduzieren. Im Projekt Beyerstraße ist eine Tiefgarage geplant, in der ein Stellplatz pro Wohnung und die notwendige Anzahl von Stellplätzen für die Gastronomie untergebracht werden. Bisher gibt es gar keine Stellplätze auf dem Grundstück.

      Für das Anwohnerparken ist die Stadt Ulm zuständig, ihre Anfrage habe ich weitergeleitet.

      Aus den zuvor genannten Gründen ist es nicht vorgesehen, eine zweigeschossige Tiefgarage auf dem Grundstück zu bauen. Sollten bei der Vermietung jedoch Stellplätze überzählig sein, werden wir diese selbstverständlich der Nachbarschaft zur Anmietung zur Verfügung stellen.

      Ihr UWS-Team
      • user
        Stadt Ulm Verkehrsplanung 14. October 2020 um 09:59
        Zu Ihrer Anfrage bzgl. Parken können wir Ihnen mitteilen, dass aktuell in der Innenstadt eine Überarbeitung des Parkraumkonzeptes läuft. Sobald dies abgeschlossen ist, kommen die weiteren Stadtgebiete dran und dann wird auch die Weststadt dabei sein. Dabei wird dann die Parksituation erhoben und die Parkfrequenz sowie die unterschiedlichen Nutzer der Parkplätze im öffentlichen Raum ermittelt. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist vor Entscheidung über neue Regelungen auch vorgesehen. Voraussichtlicher Beginn im nächsten Jahr.
        Freundliche Grüße
        Abteilung Verkehrsplanung der Stadt Ulm
  • user
    Simone Hoffmann 12. October 2020 um 10:38
    Was mich brennend interessieren würde, wo sollen den die Anwohner parken? Und wieso wieder eineGastronomie?Die Anwohner haben nichts dagegen, wenn’s ruhiger werden würde. Und dann hätte ich gern gewußt, wie das mit der Dreck und Staub gehandhabt wird....Ich wohne ja direkt gegenüber. Da ist ja kein Lüften mehr möglich bei dem Baustaub. Von der Lärmbelästigung ganz zu schweigen. Zuerst der Baulärm der Straßenbahn und jetzt der Abriss und der Neubau. Meine Wohnqualität ist damit sehr eingeschränkt.

    Mit freundlichen Grüßen Simone Hoffmann
    • user
      UWS 12. October 2020 um 17:17
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag.
      Im geplanten Projekt ist eine Tiefgarage vorgesehen, so dass jeder zukünftige Bewohner einen Stellplatz haben wird. Derzeit gibt es ja keinen einzigen Stellplatz auf dem Grundstück.
      Der Erhalt der Gastronomie ist als ausdrücklicher Wunsch an uns herangetragen worden, den wir gerne mittragen. In lebendigen Quartieren sind solche Treffpunkte wichtig. Etwaige Lärmbelastungen für die Nachbarn sollen minimiert werden, da sich die Bewirtung zukünftig ausschließlich Richtung Beyerstraße/ Wörthstraße orientieren wird.
      Dass eine Baustelle mit Lärm und Staub verbunden sein wird, ist uns bewusst. Wir werden die Belastungen auf das notwendige Maß reduzieren, auch wenn wir diese nicht ganz vermeiden können. Die gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben der Stadt Ulm werden dabei natürlich eingehalten.
      Ihr UWS-Team
      • user
        Simone Hoffmann 13. October 2020 um 20:04
        Genau wie es jetzt handgehabt wird, Wörthstraße und Beyerstraße und die Gäste parken wieder überall und willkürlich in der Gegend. In lebendigen Quartieren heißt für mich, dass es lange keine Ruhe einkehren wird und viel Verkehr ist. Und ich kenne niemand in der Nachbarschaft der sich über die Gastronomie freut,im Gegenteil!

        Mit freundlichen Grüßen
        • user
          Maria Kvesic 14. October 2020 um 11:29
          Also ich bin sehr glücklich über die Gastronomie. Ich finde es beschämend wie Sie herablassend über die Gastronomie sprechen.

          Ich hoffe es kommen noch mehr Gastronomen in die Weststadt. Abwechslung ist doch schön.
          • user
            Simone Hoffmann 18. October 2020 um 16:36
            Sehr geehrte Frau Maria Kvesic,das hat mit herablassend nicht zu tun. Ich sehe ja auch die zugeparkten Gehwege. JJeder Anwohner hat hier die Möglichkeit seine Meinung zu schreiben. Und Sie beklagen ja auch die Parksituation. Eine Auto weg und mit der Staßenbahn fahren. In der Innenstadt gibt es genug Gastronomiebetriebe, zu Fuß in ein paar Minuten zu erreichen.
        • user
          Karsten Bischoff 16. October 2020 um 21:01
          Ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft und besuche gerne die jetzige Pizzeria, ich habe bisher keinerlei Störung empfunden.
          Ich freue mich auch auf die künftige Gastronomie, bitte auf jeden Fall mit Aussenterasse - das belebt die Gegend und ist ein echter Gewinn!
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