Nachbarschaftsbeteiligung Beyerstraße 14

Am 07.10.2020 veröffentlicht.

Fragen und Antworten

In Corona-Zeiten ist eine öffentliche Veranstaltung zur Beteiligung der Nachbarschaft nur mit sehr großem Aufwand möglich. Die UWS wird daher bei diesem Projekt über den Weg der online-Beteiligung neue Wege beschreiten um die Nachbarschaft angemessen einzubinden. Diese wird ab 12.10.2020 starten und der Nachbarschaft ausreichend Möglichkeit zur Beteiligung geben. Es ist dabei auch möglich, sich analog in den Beteiligungsprozess einzubringen. Alle Diskussionsbeiträge werden auf dem Beteiligungsportal auf unserer Homepage einsehbar sein. Vorab werden auch Flyer in der Nachbarschaft verteilt.

Hier können Sie sich mit Ideen, Fragen und Antworten beteiligen:

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Bemerkungen :

  • user
    Joachim Adam 21. October 2020 um 12:11
    Liebe UWSler, liebe Nachbarn,
    ich freue mich, dass es in Ulm gute Wohngenossenschaften gibt, denen 'sozialer Wohnungsbau' kein Fremdwort ist. Auch das BürgerInnen dazu befragt werden, finde ich sehr gut. Die UWS nimmt hier ein mutiges Projekt in Angriff.
    Meine Anregungen dazu:
    - Die Pläne sollten detaillierter vorgestellt werden. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sind z.B. 3D-Simulationen leicht zu machen.
    - Die Pizzeria war ein beliebter Ort in diesem Quartier und sollte unbedingt erhalten bleiben. Wenn sich wieder ein Außenbereich=Garten verwirklichen ließe (z.B wie im Entwurf Eberle/Augsburg), würde dies den etwas strengen Außenkörper des Gebäudes auflockern und mehr Aufenthaltsqualität bieten.
    - Wenigstens einer der alten Bäume auf dem Grundstück sollte erhalten bleiben. Das erhält das Mikroklima, dämpft den Lärm und ist einfach schön. Jede Art von Begrünung bzw. ökologischer Gestaltung ist zu begrüßen.
    - Die alte 'Drachenburg' hat schöne, loggiaähnliche Balkone. Diese haben auf vielerlei Art eine hohe Nutzungsqualität und sollten so ähnlich gerade auf den südöstliche Seiten wieder eingeplant werden. Ob die Balkon in dem neuen Innenhof so sein werden, lässt sich kaum abschätzen.
    - Die Gebäude sollten statisch so gebaut werden, dass die Wohnungen flexibel/ zukunftskompatibel gestaltet werden können; Barrierefreiheit sollte selbstverständlich sein.
    - Für die Fassade sollten helle, freundliche Farben gewählt werden
    - Und zu leidigen Parksituation: für die, die ein Auto unbedingt brauchen, ist es wirklich schwer im Quartier. Und: Wie wäre es, wenn sich mehr Nachbarn zu KFZ-Gemeinschaften zusammenschließen würden? (Das habe ich früher auch gemacht - heute brauche ich nur noch mein Fahrrad und die Straßenbahn vor der Haustür.)
    - Zur Tiefgarage: Für mind. 1/2 der Stellplätze sollten Ladestationen für E-Autos eingeplant werden.
    last not least: Bei der Belegung der Wohnungen sollte auf eine behutsame Durchmischung der MieterInnen wert gelegt werden. Platz auch für Familien, keine 'Ghetto'-Bildung.

    mit nachbarschaftlichen Grüßen
    J.Adam
  • user
    Axel Stegmaier 16. October 2020 um 23:21
    Ich finde das Vorhaben gut. Die Nachbarschaft wird von der modernen Architektur profitieren.

    Noch schöner als Stein ist was Grünes! Ist eine Begrünung von Dächern oder Fassade vorgesehen? Falls nicht wäre ja noch Zeit darüber nachzudenken.

    Parken ist tatsächlich ein großes Thema - wer abends immer länger nach einem legalen Parkplatz sucht, weiß was gemeint ist. Heutzutage reicht ein TG-Parkplatz pro Wohnung leider nicht aus.

    Gastronomie gerne; das ist eine Bereicherung.

    Grüße aus der Nachbarschaft
    • user
      UWS 20. October 2020 um 14:58
      Hallo,
      vielen Dank für die Rückmeldung. Die Flachdächer sollen begrünt werden, auf dem Satteldach der Beyerstraße ist dies nicht möglich. Auf dem Hofgebäude können wir uns auch eine für die Hausbewohner zugängliche Dachfläche vorstellen, die auch für Hochbeete -urban gardening- genutzt werden kann. Eine teilweise Fassadenbegrünung wird noch geprüft. Durch die Ehinger Anlagen ist in unmittelbarer Nähe auch viel Grün vorhanden.
      Mehr als einen Stellplatz pro Wohnung zu bauen, ist in innerstädtischen Wohnlagen wirtschaftlich nicht möglich.
      Ihr UWS Team
  • user
    Markus Eich 15. October 2020 um 12:02
    Gerne wieder Gastronomie, ein Cafe oder Restaurant. Die Ecke ist recht langweilig als reine Schlafstätte und es fehlt an Angeboten mal kurz was zu Essen zu bekommen oder mit Gästen mal ein Bier trinken zu gehen. Die Agira Pizzeria war schon eine Bereicherung für die Ecke.
  • user
    Kveder Roman 14. October 2020 um 15:13
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Wir wohnen direkt gegenüber in der Wörthstr 1 und sind sehr froh das es die Pizzeria hier gibt, insbesondere gefällt uns die Terrasse, klein aber fein.
    Können Sie das bei ihrem Entwurf wieder in der Art realliesieren?
    Bitte.
    Mit freundlichen Grüßen

    Kveder Roman
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:54
      Hallo,
      ja, wir planen einen Gastronomie mit einem Außenbereich an der Ecke Beyerstraße / Wörthstraße. Ob es wieder eine Pizzeria wird, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
      Ihr UWS Team
  • user
    Martina Gröber 14. October 2020 um 11:42
    Wird es bei diesem Neubau eine Tiefgarage geben?
    Werden es Mietwohnungen und wenn ja, wieviel Qm haben die Wohnungen?
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:24
      Hallo,
      ja, es wird eine Tiefgarage geben.
      Alle Wohnungen werden Mietwohnungen, .z.T. gefördert. Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Anzahl der Zimmer. Es sind 2-, 3- und 4- Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen ca. 48 und ca. 95 qm geplant. Dabei legt die UWS Wert auf kompakte Grundrisse, so dass die Wohnung bezahlbar bleibt.
      Ihr UWS Team
  • user
    Maria Kvesic 14. October 2020 um 11:26
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte bedenken Sie, dass wir Anwohner jetzt schone kaum Parkmöglichkeiten haben. Fast jedes Paar / Familie haben 2 Fahrzeuge. Durch die ganzen viele Neubeuten und der Line2 ist es fast unmöglich einen Parkplatz zu finden. Wenn weitere Wohnungen kommen, wird dies dramatisch. Daher wäre es Sinnvolle von vornerein mehr Parkplätze anzubieten. Wir Nachbarn würde sicher auch welche anmieten.

    Gruß
    Maria Kvesic
    • user
      UWS 14. October 2020 um 15:28
      Hallo,
      in der geplanten Tiefgarage wird für jede Wohnung ein Stellplatz zur Verfügung stehen. Derzeit gibt es auf dem Grundstück keinen einzigen Stellplatz. Die Parksituation wird daher durch das neue Projekt daher nicht zusätzlich angespannt.
      Wenn später aus der Vermietung Stellplätze nicht vermietet werden, werden diese selbstverständlich auch der Nachbarschaft zur Anmietung angeboten.
      Ihr UWS Team
      • user
        Andrea 17. October 2020 um 16:14
        Tolle Aktion mit der Nachbarschafts-Beteiligung... Der QR-Code verreist allerdings auf eine Seite, die nicht existiert.

        Dass eine Gastronomie wieder geplant ist, finde ich sehr gut. In dieser Gegend ist das sehr nötig, eine vernünftige Location zum einkehren würde hier sehr fehlen. Mit der Nähe zur Linie 2 lohnt sich das sicherlich!

        Ein Stellplatz pro Wohnung erscheint mir dennoch zu weinig. Es wären zwar mehr Parkplätze wie jetzt, aber heutzutage hat so ziemlich jeder ein Auto. Familien oder Paare bringen pro Haushalt mehr wie ein Auto mit, was die Parksituation nicht wirklich entspannen würde! Als Beispiel erwähne ich hier den Neubau der Ulmer Heimstätte nebenan - die Tiefgarage dort hat die Parksituation nicht verbessert!

        Nach Möglichkeit bitte mehr Stellplätze vorsehen - wenn überschüssige Stellplätze an Anwohner vermietet werden, findet sich zu 100% ein freudiger Mieter dafür.
        • user
          UWS 20. October 2020 um 15:04
          Hallo,
          vielen Dank für den Hinweis mit dem QR-Code. Der Link ist mittlerweile korrigiert.
          Mehr als ein Stellplatz pro Wohnung ist in innerstädtischen Lagen wirtschaftlich nicht darstellbar. Die notwendige Baugrube würde viel zu teuer. Der Verweis auf den benachbarten Neubau der ulmer heimstätte greift zu kurz. Auf diesem Grundstück gab es vorher nur eine Sporthalle und eine KiTa, jedoch keine Wohnung. Auf dem Grundstück Beyerstraße 14 gab es bislang 51 (Kleinst-)Wohnungen und keinen einzigen Stellplatz. Insofern ist die geplante Tiefgarage aus unserer Sicht schon ein Mehrwert fürs Quartier.
          Ihr UWS-Team
  • user
    Krywalski 13. October 2020 um 11:45
    Liebes Team der UWS,

    ganz prima, dass neuer moderner sozialer Wohnraum entsteht - die Stadt Ulm ist hier ein Vorbild für andere Bauträger.
    Sehr wichtig wäre, dass die UWS in Sachen Parkraum mit gutem Beispiel vorangeht. Durch die anhaltende Wohnraumverdichtung in unserer Wohngegend zwischen Bayerstrasse und Postviertel besteht eine große Parkplatznot für Anwohner, die durch Besucher der Pizzeria noch verschärft wird (zahlreiche Strafzettel sind die Folge). Essentiell ist daher; dass bei dem Neubau 2 Parkplätze in der Tiefgarage pro Wohnung geplant werden, zudem Bedarf es eigener Tiefgaragenstellplätze für die Pizzeria. Weiterhin wäre äußerst wünschenswert darüberhinaus weitere Parkplätze in der Tiefgarage einzuplanen und an Nachbarn aus den angrenzenden älteren Häusern ohne Tiefgarage zu vermieten - das wäre ein innovatives zeitgemäßes Konzepz der UWS!
    Für die Zeit der Bauphase sind dringen Anwohnerparkausweise für die Gegend Wörtstrasse, Stephanstrasse nötig.

    Besten Dank für die Berücksichtigung des großen Parkraumproblems.

    Grüße aus der Nachbarschaft
    • user
      UWS 13. October 2020 um 13:55
      Hallo,

      vielen Dank für ihre Rückmeldung. Für bezahlbares Wohnen gerade in innerstädtischen Quartieren zu sorgen, ist unsere Aufgabe und Verpflichtung. Dazu gehört aber auch, die Baukosten im Blick zu behalten. Ohne kostensparendes Bauen ist bezahlbares Wohnen nicht möglich. Zu den wesentlichen Kostentreibern bei Neubauten gehören gerade die Tiefgaragen und der damit verbunden Aushub und die Sicherung der Baugrube.

      Dass das Parken im Quartier ein ständiges Thema ist, wissen wir auch aus anderen Projekten in der Weststadt. Die Landesbauordnung sieht bei Neubauten für das Parken einen Stellplatz pro Wohnung vor, mit der Möglichkeit diesen Schlüssel noch zu reduzieren. Im Projekt Beyerstraße ist eine Tiefgarage geplant, in der ein Stellplatz pro Wohnung und die notwendige Anzahl von Stellplätzen für die Gastronomie untergebracht werden. Bisher gibt es gar keine Stellplätze auf dem Grundstück.

      Für das Anwohnerparken ist die Stadt Ulm zuständig, ihre Anfrage habe ich weitergeleitet.

      Aus den zuvor genannten Gründen ist es nicht vorgesehen, eine zweigeschossige Tiefgarage auf dem Grundstück zu bauen. Sollten bei der Vermietung jedoch Stellplätze überzählig sein, werden wir diese selbstverständlich der Nachbarschaft zur Anmietung zur Verfügung stellen.

      Ihr UWS-Team
      • user
        Stadt Ulm Verkehrsplanung 14. October 2020 um 09:59
        Zu Ihrer Anfrage bzgl. Parken können wir Ihnen mitteilen, dass aktuell in der Innenstadt eine Überarbeitung des Parkraumkonzeptes läuft. Sobald dies abgeschlossen ist, kommen die weiteren Stadtgebiete dran und dann wird auch die Weststadt dabei sein. Dabei wird dann die Parksituation erhoben und die Parkfrequenz sowie die unterschiedlichen Nutzer der Parkplätze im öffentlichen Raum ermittelt. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist vor Entscheidung über neue Regelungen auch vorgesehen. Voraussichtlicher Beginn im nächsten Jahr.
        Freundliche Grüße
        Abteilung Verkehrsplanung der Stadt Ulm
  • user
    Simone Hoffmann 12. October 2020 um 10:38
    Was mich brennend interessieren würde, wo sollen den die Anwohner parken? Und wieso wieder eineGastronomie?Die Anwohner haben nichts dagegen, wenn’s ruhiger werden würde. Und dann hätte ich gern gewußt, wie das mit der Dreck und Staub gehandhabt wird....Ich wohne ja direkt gegenüber. Da ist ja kein Lüften mehr möglich bei dem Baustaub. Von der Lärmbelästigung ganz zu schweigen. Zuerst der Baulärm der Straßenbahn und jetzt der Abriss und der Neubau. Meine Wohnqualität ist damit sehr eingeschränkt.

    Mit freundlichen Grüßen Simone Hoffmann
    • user
      UWS 12. October 2020 um 17:17
      Hallo,
      vielen Dank für ihren Beitrag.
      Im geplanten Projekt ist eine Tiefgarage vorgesehen, so dass jeder zukünftige Bewohner einen Stellplatz haben wird. Derzeit gibt es ja keinen einzigen Stellplatz auf dem Grundstück.
      Der Erhalt der Gastronomie ist als ausdrücklicher Wunsch an uns herangetragen worden, den wir gerne mittragen. In lebendigen Quartieren sind solche Treffpunkte wichtig. Etwaige Lärmbelastungen für die Nachbarn sollen minimiert werden, da sich die Bewirtung zukünftig ausschließlich Richtung Beyerstraße/ Wörthstraße orientieren wird.
      Dass eine Baustelle mit Lärm und Staub verbunden sein wird, ist uns bewusst. Wir werden die Belastungen auf das notwendige Maß reduzieren, auch wenn wir diese nicht ganz vermeiden können. Die gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben der Stadt Ulm werden dabei natürlich eingehalten.
      Ihr UWS-Team
      • user
        Simone Hoffmann 13. October 2020 um 20:04
        Genau wie es jetzt handgehabt wird, Wörthstraße und Beyerstraße und die Gäste parken wieder überall und willkürlich in der Gegend. In lebendigen Quartieren heißt für mich, dass es lange keine Ruhe einkehren wird und viel Verkehr ist. Und ich kenne niemand in der Nachbarschaft der sich über die Gastronomie freut,im Gegenteil!

        Mit freundlichen Grüßen
        • user
          Maria Kvesic 14. October 2020 um 11:29
          Also ich bin sehr glücklich über die Gastronomie. Ich finde es beschämend wie Sie herablassend über die Gastronomie sprechen.

          Ich hoffe es kommen noch mehr Gastronomen in die Weststadt. Abwechslung ist doch schön.
          • user
            Simone Hoffmann 18. October 2020 um 16:36
            Sehr geehrte Frau Maria Kvesic,das hat mit herablassend nicht zu tun. Ich sehe ja auch die zugeparkten Gehwege. JJeder Anwohner hat hier die Möglichkeit seine Meinung zu schreiben. Und Sie beklagen ja auch die Parksituation. Eine Auto weg und mit der Staßenbahn fahren. In der Innenstadt gibt es genug Gastronomiebetriebe, zu Fuß in ein paar Minuten zu erreichen.
        • user
          Karsten Bischoff 16. October 2020 um 21:01
          Ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft und besuche gerne die jetzige Pizzeria, ich habe bisher keinerlei Störung empfunden.
          Ich freue mich auch auf die künftige Gastronomie, bitte auf jeden Fall mit Aussenterasse - das belebt die Gegend und ist ein echter Gewinn!
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